Dienstag, 30. August 2011

Alltägliche Dinge, die mir fehlen, oder auch nicht:

Es fehlt:
(Freunde und Familie mal ausgenommen, die kann man nicht im Supermarkt kaufen.)

Fleisch (zu teuer)
Parmesan ( " )
Cola in großen Flaschen
Mensaessen (ja, das klingt jetzt komisch, es gibt ja auch welches, aber das ist -klar- zu teuer. Aber es gibt ja matpakke.
Lexikon der germanischen Altertumskunde
Geschirrhandtücher für alle
Sonntagstatort (ok, gibt ne gute Alternative)
Datenschutz

Unfreundliche Universitätsmitarbeiter. Gibt es hier nicht.
Schließfächer in der Bibliothek. Braucht man nicht, man geht mit Jacke und Tasche rein. Ohne Ausweißkontrolle oder ähnliches "Sie haben keine Rechte" -Gedöns. (Oh, natürlich gibt es Schränke, man braucht sie nur nicht)

KVG/HVV oder andere Nahverkehrssysteme. So einige Großstädte könnten sich ne fette Scheiben vom Osloer Nahverkehr abschneiden.

Was nicht fehlt:

Bier
Lachs
Nudeln
Regen
100 Benutzernamen und Passwörter für 100 verschienden Universitäre Onlinesysteme. (Ich weiß, das passt zum fehlenden Datenschutz)




Mittwoch, 24. August 2011

Buddy Week

In der ersten Uniwoche gab es zwar noch keine Vorlesungen, dass Programm war aber trotzdem straff: Kennlernkram, Schnitzeljagt, Infoveranstaltungen, free waffels, free coffee, free broiche, volunteer (for beer).... kurz: Buddy Week. In einer gruppe von zunächst fast 30 Leuten wurden wir von zwei sehr verschiedenen aber grandiosen Buddies "betreut". Damon ist der organisiert, der einen Plan von fast allem hat, Kristian eher der verplante Partytyp. Das war/ist eine super Kombi.

Am Montag den 15 gab es die offizielle Eröffung auf dem alten Unigelände in der Innenstadt. Es gab viele Reden, die zwei Dinge vermittelt haben: Demokratie ist nach Utøya wichtiger denn je und engagiert euch, macht was, get involved. Eine Rede einer Studentin endete mit folgenden Worten von Lykke Li (das Lied klingt doof):
We will live longer than I will
We will be better than I was
We can cross rivers with our will
we can do better than I can

Danach gab es free Burger für alle. Die sollte Kristian besorgen, es hat eine ganze Weile gedauert... Danach ging es noch auf (k)ein Bier ins Chatau Neuf, das Haus vom norwegischen Studentenverein (Den norske studetersamfund). Kein Bier, weil es zu teuer ist. (56 NOK, 41 für Mitglieder) Im Chatau Neuf gibt es auch ein Theater, viele Lesungen, Bars, Konzerte, Disco etc. Dazu später mehr.

Buddy Week.... ja... eine Schnitzeljagt gab es und Kubb-Spiele, Free Waffel am Waffel-Friday (es gibt jeden Freitag free waffels), beer tasting (Brooklyn East India Beer ist wirklich gut), bartendercourse (Cocktails machen und auch probieren), dann gab es noch eine Infoveranstalutung zu Special Events, zum Beispiel eine Hiking Tour auf einen Gletscher in Westnorwegen (Juhu, ich habe einen Platz bekommen!!)...
Am Freitag habe ich "beim Zelt" volunteered. Man arbeitet quasi einen Abend und bekommt dann die Mitgliedschaft in Den norske studentersamfund. Die kostet sonst 200 NOK. Und da ich am Essensstand gearbeitet habe, habe ich noch das ganze Essen mitgenommen...
Am Samstag habe ich im Chatau Neuf volunteered. Dort habe ich an der Bar gearbeitet. Und in der Disko im Keller. Elektroparty. Norweger zahlen 56 NOK für ein Bier und 10 NOK für leuchtstäbe... Für das volunteering bekommt man Bier und eine After Work Party. Man kann auch Essen statt Bier nehmen. Und dann war die Wcohe auch schon fast vorbei.

Diese Woche fing dann der erst der Erasmus-Semesters an: Kurse. Ich hatte bis jetzt nur den Norwegisch Sprachkurs und einen Kurs zu Keltischer und Norrøner Mythologie. Der ist auf Nynorsk. Und Bücher sind Arschteuer.
So, nun kommen noch Fotos. Ach, und wir haben geputzt. Wir haben jetzt eine Küche, in der man Kochen kann, Toiletten, die man benutzen kann und Duschen, in denen man duschen kann ohne dabei dreckiger zu werden. Oh, und Kristian hat ein Boot, mit dem sind wir gestern über den Oslofjord geschippert, haben geangelt und waren schwimmen. So, jetzt aber die Fotos.





Mittwoch, 17. August 2011

Ein kurzes Lebenszeichen

So, ich bin von der Wandertour zurück. Es war zunächst zu verregnet, sodass wir auch einem Campingplantz bleiben mussten und erst nach ein paar Tagen wirklich losgehen konnten. Hier sind ein paar Bilder, genaueres schreibe ich dazu später.



Am Montag ging das Buddy-Week Programm los. Unsere Buddies sind ganz lustig, gestern haben wir gegrillt, heute geht es zum Beer-Tasting ins Chateu Neuf. Morgen wird gesportelt. Es sind viele Amis aus Minnesota in meiner Buddy-Gruppe und zu viele Deutsche. Und ein paar wenige aus anderen Ländern.
So, jetzt muss ich los.


Sonntag, 7. August 2011

Sognsvann






Das ist ein See, knappe zwei Kilometer zu Fuß entfernt vom Wohnheim. Früher war er wohl mal das ehemalige Trinkwasserreservoir von Oslo. Hin muss man immer schon den Berg hinauf, runter gibts auch eine Skipiste.






Ich wollte garnicht viel dazu sagen, nur ein letztes Lebenszeichen geben, bevor es morgen ab zur tur nach Røros geht.

Freitag, 5. August 2011

Wohnen...

Ich hab mal ein paar Fotos vom Flur gemacht.




Das ist mein Zimmer, einmal in beide Richtungen, der Flur und der Blick aus meinem Fester zu Rema. Und die Badezimmertür, an der viele Zettel hängen. (Don't leave your hair in the shower or i'll shave your head.)

Donnerstag, 4. August 2011

Hier melde ich mich nun das erste Mal aus Norwegen.


Die Hinreise war lang. Und anstrengend. Gleich an der Flughafenkontrolle gabe es das volle Programm mit Schuhen ausziehen und so. Der Flug war schön, man merkt gleich, wohin es gehen sollte, denn Essen oder Trinken kostete was.
Am Flughafen angekommen konnten wir den tollen Flytoget nutzen, der in 20 Minuten zum Bahnhof fährt. Leider wird gerade gebaut, sodass der Zug teilweise durch einen Bus ersetzt wurde. Aber so hat man mehr gesehen, das war auch schön. In Oslo angekommen mussten wir mit unserem ganzen Gepäck erstmal zur Wohnheimsverwaltung um unsere Zimmer zu bekommen. Und dann zum Wohnheim. Auf dem Weg haben wir eine liebe Französin getroffen, die uns angesprochen hat und uns gesagt hat, wo wir lang müssen. Angekommen im Wohnheim war der Schock erstmal groß: der Flur, auf dem Bente und ich und acht Andere wohnen, ist doch ziemlich dreckig. Fotos werden wohl noch folgen.

Nachdem wir uns etwas eingerichtet haben, sind wir noch einkaufen gegangen.(Sehr kompliziert, das mit den Kronen....) Der Supermarkt ist nicht weit, genauergesagt kann ich aus meinem Fenster sehen, wie lang die Schlangen gerade sind.

Heute, am zweiten Olso-Tag sind wir zu Ikea gefahren. Da gab es einen Bus, der sehr lange gefahren ist. DAs war aber auch schön, da hat man was von der Stadt gesehen. Zu Ikea mussten wir wegen der dreckigen Küche (ich hab jetzt Töpfe, ne Pfanne, einen Teller, Glas, Schüssel und so...) und weil es kein Bettlaken und Kissen in den Zimmern gibt. Um Bettlaken zu kaufen hatte ich nur nicht genug Kronen dabei. Also muss ich dann demnächst nochmal hin. Aber so habe ich den ganzen Kückenkram und noch mehr (Lampe, Türvorleger etc.) für etwa 30 € bekommen.

Hab ich erwähnt, dass der Supermakrt direkt vor der Tür ist? Ja, aber noch nicht, dass der gaaanz früh Waare bekommt.


Heute Abend haben wir dann
Touris gespielt. Karl Johanns Gata, Schloss, Olsofjord, Hard Rock Café (nur Toiletten)... Olso ist eine schöne Stadt, zur Zeit hängen wegen der Anschläge überall Blumen.


Und dann waren wir noch auf der Oper. Ja, da kann man rauf. Totaaaal toll! Oh, und ich hab mein Rathaus gesehen. Ich schwanke noch zwischen "gefällt mir" und "neee, wasn das"?

So, das wars erstmal, morgen kommt ja wieder die Lieferung für den Supermarkt.... Gute Nacht!