Montag, 26. September 2011

Woche rum

Es ist Montag, schon wieder ist eine Woche rum.

Die letzte Woche war gefüllt mit kleineren Dingen. Ausnahmsweise also mal kein Gletscher oder eine Ausflug nach Schweden. es könnte fast eine normale Woche gewesen sein.


Vom Chateau Neuf habe ich ja schon erzählt, und dass ich da hinter der Bar stehe. Am Donnerstag ging es zu eine "Fortbildung" zum Thema Bier. In die Ringnes Brauerei. Die sind etwa mit Holsten zu vergleichen. Brauen Bier das nicht schmeckt (Holsten, Ringnes, Frydenlund...), haben aber doch ein paar Sachen im Programm, die man trinken kann (Guinnes, Leffe, Stella, Jacobsen (da gibt es jetzt mehrere sorten, Rose geht garnicht, ein anderes, dessen Name ich vergessen habe, ist super)). Wir haben viele verschiendene Sorten getestet (immer nur in kleinen Mengen, geht ja schließlich um den Geschmack). Dabei wurde uns eine Menge über Bier erzählt, und das Bier in Deutschland günstig ist und in Norwegen teuer.
Das da auf dem Bild neben mir ist Julia aus BaWü. Das andere sind die Barregeln im Chateau Neuf.
 
Nach der Bierverköstigung haben wir Pizza gegessen und sind dann zum Elvelys gegangen. Da wurden an einem Fluss der durch Olso fließt ganz viele Fackeln und Kerzen und Lichter angezündet und man läuft dann einfach am Wasser lang und schaut sich alles an.  
 
Freitag war ich beim Holmenkollen, der Skispungschanze. Das ist mal verdammt groß, das  Ding. Imposant! Ich glaube, ich muss ganz oben rauf. Danach wollte ich noch ins Chateau, nur auf ein Bierchen. Dann kam es aber dazu, dass wir Bänke für das Büro gebaut haben und es wurde doch etwas später.

Sonntag: Ich war endlich in der Nationalgallerie. Der Schrei ist doppelt und dreifach gesichert... Und abends lief die "Verfilmung" zu Wo die Wilden Kerle wohnen. Es war ein wunderschöner film. Er hatte aber nichr viel mit dem Buch zu tun außer einem Jungen Namens Max, einem Segelboot und den wilden Kerlen. Naja, das Kinderbuch hatte ja auch nicht viel Handlung. Der Film war trotzdem total schön aber auch sehr, sehr traurig.

Oh, und das wichtigste zum Schluss: Ich habe beschlossen, nur ein Semester zu bleiben. Ich komme dann im Dezember/Januar wieder zurück. Nicht, das es mir nicht gefällt, aber ich denke es ist vernünftiger. Denn mein Studium wird sich so schon verlängern.
 
Zum Abschluss nochmal ein paar Fotos.



 

Montag, 19. September 2011

Berge! Wirklich hohe Berge! Bente und Robin: hier nicht weiterlesen!

Entschuldigt bitte die Anordnung der Fotos. Das will nicht so wie ich will.

Als Norddeutsche bin ich Berge nicht gewohnt. In Kiel habe ich eine Anhöhe auf dem Weg zur Uni, die ich mal Berg genannt habe. Dieser Hügel ist aber im nachhinein betrachtet ein Hügelchen. In Oslo geht es immer rauf und runter. Straßen, Regenmassen, Sonnenschein, Sonderangebote. Dieses Wochenende habe ich eine Gletschertour gemacht. Und jetzt sitze ich an meinem Schtreibtisch und will nicht mehr aufstehen. Ich habe Muskelkater, aber richtig. Unglaublich. Aber die Tour war jede Krone und jeden Schmerz wert.

Die Tour ging am Freitag los, eine sehr lange Autofahrt mit einigen Stops zwischendurch. Die Urnes-Stabkirche wird gerade restauriert, deshalb haben wir da nicht angehalten. Die ist komplett in Plastik gehüllt. Trotzdem war die Fahrt wirklich toll, inklusive Fähre über den Sognefjord und Tunneln von sieben Kilometer Länge (also nichts für Mama).
 





Am Samstag gibt es dann auf den Berg. Von Meeresniveau auf 1000 Meter über Stock und Stein und Wasser. Mehr Stein als alles andere. Oben angekommen findet man eine kleine schöne Hütte (Flatbrehytta) mit dem vermutlich schönesten Donnerbalken der Welt. Von der Hütte ist es nicht weit zum Eis. Wir sind dirket auf der Muräne langgelaufen. Links Abgrund mit Stein und Felsen, rechts mit Stein und Eis. Schön. Dann mussten wir leider schon wieder runter. Der Abstieg war wesentlich anstrengender als der Aufstieg. Unten angekommen wollte ich nurnoch duschen und schlafen. In unseren Hütten angekommen gabe es dann Duschen, Essen und Betten. Und eine viel zu kurze Nacht, denn am Sonntag ging es früh los.



Wir sind zum Nigardsbreen gefahren. Dort kann man auf dem Gletscher gehen. Mit einem kleinen Boot sind wir über den Gletschersee gefahren, dann wurden wir mit Spikes ausgerüstet und aneinaner gekettet und sind auf dem Eis den Gletscher hinauf gegangen. Ja, und jetzt sitze ich hier und spüre jeden Schritt, den ich am Wochenende gemacht habe, in den Beinen.

Fun Facts:
Der Jostedalglacier ist der größte Gletscher auf europäischem Festland. Es gibt größere auf Svalbard und Island.
Man braucht schon ein paar Tage, um den Gletscerh in Süd-Nord Richtung zu überqueren, es sind etwa 100 Kilometer.

Der Gletscher wird wohl nicht in den nächsten Jahren verschwinden. Wenn es viel schneit im Winter und friert,  bleibt er trotz Globaler erderwärmung bestehen. Und es wird auch weiterhin viel schneien, denn die Küste ist ganz nah.
Fjærland hat während der Pest alle Einwohner verloren.
Das Zentrum von Fjærland ist Mundal, das ist ein Bücherdorf mit über 250.000 gebrauchten Büchern. Es gibt dort auch einen kleinen Supermarkt und ein Hotel. Aber sonst in etwa nur 10 Häuser.



 

Montag, 12. September 2011

Göteborg:

Die Stadt hat schöne Ecken:





Aber auch nicht so schöne:




Wir hatten trotz Schietwetter Spaß. (Das neben mir ist Sabine, meine Mitbewohnerin aus Bayern)


Und es gibt lustige Ecken:


Es gibt auch Stühle am Straßenrand:



Und eine Universität. Das hier ist aber das Administrationsgebäude.




Es gibt viel zu Fotografieren:



Und vor allem gibt es grüne (!!) Kaffeebecher:


Freitag, 9. September 2011

Huhu!

Alles ist gut, Oslo ist schön, alle Norweger nett. Die Bibliothek ist schön, da sitze ich gerade. Morgen fahre ich mit ein paar Leuten nach Göteborg in Schweden. Heute um 4 ist ein Tappetårnet Meeting, das sind die Leute, die die studentische Kneipe im Studentensammfund machen, da bin ich auch dabei, es ist tatsächlich eine gute Gelegenheit, norwegeische Leute kennenzulernen. Ich muss sie jetzt nurnoch davon überzeugen, Norwegisch mit mir zu sprechen, wenn es nicht zu stressig ist. Nach dem Meeting gehe ich in die Oper, das hat sich gerade spontan ergeben. Wir schauen die Zauberflöte an. Ich hab zwar die falschen Schuhe an (ja, Mama, die grünen kaputten...) aber keine Zeit, nochmal nach Hause zu fahren und sie zu wechseln. Heute gab es Free Pølser. Um uns daran zu erinnern, das am Wochenende Wahl ist. (An Wahltagen ist der Verkauf von Alkohol verboten.)
Das war es jetzt erstmal wieder, ich werde jetzt mal anfangen, die Texte für das Munch Seminar zu lesen. Das Studium der Kunstgeschichte ist hier ja so viel besser als in Kiel. Doof, das ich ja schon fast fertig bin mit Kunstgeschichte.