Berge! Wirklich hohe Berge! Bente und Robin: hier nicht weiterlesen!
Entschuldigt bitte die Anordnung der Fotos. Das will nicht so wie ich will.
Als Norddeutsche bin ich Berge nicht gewohnt. In Kiel habe ich eine Anhöhe auf dem Weg zur Uni, die ich mal Berg genannt habe. Dieser Hügel ist aber im nachhinein betrachtet ein Hügelchen. In Oslo geht es immer rauf und runter. Straßen, Regenmassen, Sonnenschein, Sonderangebote. Dieses Wochenende habe ich eine Gletschertour gemacht. Und jetzt sitze ich an meinem Schtreibtisch und will nicht mehr aufstehen. Ich habe Muskelkater, aber richtig. Unglaublich. Aber die Tour war jede Krone und jeden Schmerz wert.
Entschuldigt bitte die Anordnung der Fotos. Das will nicht so wie ich will.
Als Norddeutsche bin ich Berge nicht gewohnt. In Kiel habe ich eine Anhöhe auf dem Weg zur Uni, die ich mal Berg genannt habe. Dieser Hügel ist aber im nachhinein betrachtet ein Hügelchen. In Oslo geht es immer rauf und runter. Straßen, Regenmassen, Sonnenschein, Sonderangebote. Dieses Wochenende habe ich eine Gletschertour gemacht. Und jetzt sitze ich an meinem Schtreibtisch und will nicht mehr aufstehen. Ich habe Muskelkater, aber richtig. Unglaublich. Aber die Tour war jede Krone und jeden Schmerz wert.
Die
Tour ging am Freitag los, eine sehr lange Autofahrt mit einigen Stops
zwischendurch. Die Urnes-Stabkirche wird gerade restauriert, deshalb
haben wir da nicht angehalten. Die ist komplett in Plastik gehüllt.
Trotzdem war die Fahrt wirklich toll, inklusive Fähre über den
Sognefjord und Tunneln von sieben Kilometer Länge (also nichts für
Mama).
Am Samstag gibt es dann auf den Berg. Von Meeresniveau auf 1000 Meter über Stock und Stein und Wasser. Mehr Stein als alles andere. Oben angekommen findet man eine kleine schöne Hütte (Flatbrehytta) mit dem vermutlich schönesten Donnerbalken der Welt. Von der Hütte ist es nicht weit zum Eis. Wir sind dirket auf der Muräne langgelaufen. Links Abgrund mit Stein und Felsen, rechts mit Stein und Eis. Schön. Dann mussten wir leider schon wieder runter. Der Abstieg war wesentlich anstrengender als der Aufstieg. Unten angekommen wollte ich nurnoch duschen und schlafen. In unseren Hütten angekommen gabe es dann Duschen, Essen und Betten. Und eine viel zu kurze Nacht, denn am Sonntag ging es früh los.
Wir sind zum Nigardsbreen gefahren. Dort kann man auf dem Gletscher gehen. Mit einem kleinen Boot sind wir über den Gletschersee gefahren, dann wurden wir mit Spikes ausgerüstet und aneinaner gekettet und sind auf dem Eis den Gletscher hinauf gegangen. Ja, und jetzt sitze ich hier und spüre jeden Schritt, den ich am Wochenende gemacht habe, in den Beinen.
Der Jostedalglacier ist der größte Gletscher auf europäischem Festland. Es gibt größere auf Svalbard und Island.
Man braucht schon ein paar Tage, um den Gletscerh in Süd-Nord Richtung zu überqueren, es sind etwa 100 Kilometer.
Der Gletscher wird wohl nicht in den nächsten Jahren verschwinden. Wenn es viel schneit im Winter und friert, bleibt er trotz Globaler erderwärmung bestehen. Und es wird auch weiterhin viel schneien, denn die Küste ist ganz nah.
Fjærland hat während der Pest alle Einwohner verloren.
Das Zentrum von Fjærland ist Mundal, das ist ein Bücherdorf mit über 250.000 gebrauchten Büchern. Es gibt dort auch einen kleinen Supermarkt und ein Hotel. Aber sonst in etwa nur 10 Häuser.
hach, schön - ich klössl grad im Hals - vor lauter Freude. Hdl Mama
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